Bundesfahrt ex est
Ehrenwerte Philister, liebe Bundesbrüder,
Nicht ohne meinen Wingolfsgruß zuvor!
Der Berliner Wingolf ist wieder zu Hause. Gestern Abend sind wir von der Bundesfahrt nach Heidelberg und Frankfurt zurückgekehrt. Nun wird es Zeit, für ein paar kleine Impressionen, um den Daheimgebliebenen die schönsten Momente zu zeigen und ein wenig neidisch zu machen.
Gestartet sind wir am Freitagmorgen in aller Frühe um das Spiel der deutschen Nationalmannschaft auf dem Haus des Heidelberger Wingolfs sehen zu können. Nach einem enttäuschenden 0:1 ging es direkt weiter zur Ernsten Feier in die Heiliggeistkirche von Heidelberg. Dort erwartete uns eine sehr schöne Andacht mit großartiger Untermalung durch Orgelmusik. Im Anschluss daran war gerade noch genug Zeit für ein zünftiges Essen und ein kühles Bier im Schnookeloch, einer der wohl schönsten Couleurkneipen der Welt.
Der Kommers anlässlich 159 Jahren Heidelberger Wingolf war sehr festlich. Aus rund 70 Kehlen donnerte das Bundeslied, im Kneipsaal konnte man kaum sitzen, so viele Bundesbrüder waren angereist. Nach drei sehr guten Pauken und „O alte Burschen Herrlichkeit“ haben wir den Abend auf dem Haus des Heidelberger Wingolf dann feucht- fröhlich ausklingen lassen.
Am Samstag ging es dann noch für eine kurze Stadtführung durch Heidelberg. Geführt wurden wir dabei vom Heidelberger Senior, der für Philister Raebel einsprang, welcher aus gesundheitlichen Gründen leider verfrüht abreisen musste. Auch hier wieder ein mehr oder minder gutes Essen und dann ging es auch schon weiter nach Frankfurt zur Philisterkneipe. An diesem Abend in weitaus kleinerer, aber nicht minder gemütlicher Runde, hatten wir die Ehre Phil. Breitenstein das 100 Semesterband des Berliner Wingolf zu verleihen. Da wir nach der Kneipe immer noch nicht zufrieden waren, ging es weiter zum KDStV Greiffenstein Breslau im CV, die an diesem Abend ihr Stiftungsfest hatten. Nach vielen sportlich Schnellen und mit einer sehr sangesfreudigen Gruppe, waren wir dann in den frühen Morgenstunden zufrieden im eigenen Bett.
Sonntag gab es nur noch Frühstück und Kaffee in Frankfurt, dann machten sich sieben müde aber zufriedene Berliner Aktiven wieder auf den Weg in die Heimat. Am frühen Abend kamen wir an und trafen den Bruder Habedank I mit unserem Gast und Farbenbruder John im Keller. In verminderter Zahl und mit einigen weiteren Gästen endete auch dieser Abend erst sehr spät.
Anbei einige kleine Impressionen in Bildform, sobald die Internetseite wieder voll funktioniert werden aber dort alle Bilder zu sehen sein.
Mit s-w-g Grüßen und reichlich müde
Felix Hirsch Z! Be08 (x)
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